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Aargauer Zeitung 12.04.2011

Südkurier (D) 27.09.2010
Grenz überschreitendes Freundschaftsspiel
Die Schweizer gewinnen das 40. Fußballspiel zwischen den zwei Rheinfelder Polizeirevieren

Die vielen Unformierten waren nicht als Ordner im Europastadion, sondern sahen
ihren Kollegen beim Fußballspielen zu. Die Polizei aus dem Schweizer Rheinfelder
schlug die aus dem badischen Rheinfelden mit 4:2.
Rheinfelden (goh)
Seit dem WM-Jahr 1970 kicken die Polizisten aus Rheinfelden/ Baden jährlich einmal
gegen die aus Rheinfelden/Schweiz. Beim 40. Jubiläumsspiel am vergangenen
Freitag bekamen die deutschen Polizisten zwei Kollegen aus Lörrach zur
Verstärkung, aber auch die Kantonspolizei hatte Unterstützung aus anderen
Schweizer Orten bekommen und gewann das Jubiläumsspiel mit 4:2.
Etwa 160 Zuschauer, darunter Oberbürgermeister Eberhard Niethammer und
Bürgermeister Rolf Karrer, hatten sich bei Regen auf der Tribüne des
Europastadions unter dem Dach versammelt. Auch der Polizeipräsident Bernhard
Rotzinger aus Freiburg und der langjährige Kommandant der Kantonspolizei Dr.
Leon Bohrer verfolgten das Spiel. Auch der Schiedsrichter Gerrit Peuckert kam von
der baden-württembergischen Landespolizei, er absolviert sein Studium für den
gehobenen Dienst an der Fachhochschule in Villingen-Schwenningen, danach kehrt
er in den Dienst nach Rheinfelden zurück.
Die Schweizer gingen mit einem Doppelschlag (24./ 25.) mit 2:0 in Führung.
Benjamin Schmied und Etienne Stojanovic trafen. Der Rückstand trieb die deutsche
Mannschaft an, Thomas Gsell, der in Schopfheim als unabhängiger Kandidat zur
Bürgermeisterwahl antritt, verkürzte (30.) und glich zum 2:2-Halbzeitstand aus (36.).
Danach drehten die Schweizer auf, unter begeisterten Hopp-Schwiiz-Rufen gingen
sie durch Mike Bückler mit 3:2 Toren erneut in Führung, und Marcus Büchi sorgte für
den viel umjubelten 4:
Bei der Jubiläumsfeier in der Hans-Thoma-Halle in Warmbach gab es anschließend
einen Sektempfang und die Polizeimusik Aarau spielte zur Unterhaltung auf.
Anschließend begrüßte Revierleiter Siegfried Oßwald die Gäste und sprach auch
über das verbindende Element eines solchen Spiels, dass der Kontaktpflege der
zwei Polizeireviere dient. Auch Niethammer, der Schirmherr der Veranstaltung, und
Polizeipräsident Rotzinger richteten Worte an die Anwesenden. Franz Pieper von
den Schweizer Kollegen erzählt schließlich in Schweizer Mundart auf amüsante
Weise vom ersten Spiel der zwei Polizeireviere.2-Endstand.
Aargauer Zeitung vom 11.05.2010

Botschaft vom 13.05.2010

2009 |
Aargauer Zeitung vom 09.06.2009 |
Jetzt gibt Polizei den Ton an
Erstmals begleitet die Aargauer Polizei den Rutenzug des Brugger Jugendfestes |
Verkehrte Welt beim Jugendfest Kinder stürmen die Stadt
und Polizisten machen beim
Rutenzug mit.
MAJA SOMMERHALDER
Trommelschläge am Montagmorgen
um 8 Uhr in Brugg: Fünftklässler
stürmen mit Mies (Moos)
und Kranzmaterial bewaffnet die
Altstadt. Tambouren begleiten die
Kinderschar; Schulklassen beobachten
das Geschehen am Strassenrand.
Die Fünfklässler bringen Mies
und Kranzmaterial zum Kränzplatz;
die Vorbereitungen für das
Brugger Jugendfest beginnen. «Dieses
Ritual nennt sich Sturmlauf.
Er wurde lange Zeit nicht durchgeführt.Vor einem Jahr haben wir
ihn aber wieder eingeführt», sagt
Barbara Iten vom OK des Brugger
Jugendfestes.
Sie und Stadtammann Rolf
Alder stellten gestern das Programm
des diesjährigen Jugendfestes
vor, das am 2. Juli stattfindet.
Obwohl es sich um eine alte Tradition
handelt, bleibt dieses Jahr
nicht alles beim Alten: So begleitet
den Rutenzug am Donnerstagmorgen
zum ersten Mal die Musikformation «Spiel der Kantonspolizei
Aargau». Etwa 35 Polizisten werden
in Brugg musizieren. Wie letztes
Jahr schon begleitet auch dieses
Jahr eine Schulklasse aus Windisch
den Umzug. Festredner bei der Morgenfeier,
die nach dem Rutenzug
stattfindet, wird der Schriftsteller
Christian Haller sein.
Licht aus
Erstmals führt die Festwirtschaft
auf der Schützmatt die
Familie Widmer, Wirte des Brugger
Restaurants Gotthard. Familie
Schäublin, Wirte des Restaurants
Sternen in Oberbözberg, ist neu für
die Festwirtschaft Hofstatt zuständig.
Neu ist auch, dass die Böllerschüsse
am Nachmittag nur für
den Nachmittagsumzug gelten.
Diese geben an, ob der Umzug stattfindet. «Wird geböllert, wird der
Umzug wegen schlechten Wetters
abgesagt; wird dreimal geböllert,
wird er durchgeführt», erklärt Barbara
Iten. Ob das restliche Nachmittagsprogramm,
wie die Sportanlässe
der Oberstufe oder die Spiele
der Unter- und der Mittelstufe,
durchgeführt wird, kann im Internet
unter www.stadt-brugg.ch
oder www.schule-brugg.ch nachgeschaut
werden. Die Kinder erhalten
einen Bon für einen Zvieri. Diese
können sie zwischen 14 und 17 Uhr
an einem der sechs Stände einlösen.
Für Musik ist auch dieses Jahr
gesorgt: Am Dienstag gibt die Jugendmusik
Brugg ein Konzert beim
Erdbeeribrunnen. Am Donnerstagnachmittag
spielt eine Lehrerband
der Musikschule Brugg auf der
Schützenmattbühne. Beim Salzhaus
geht das Open Air Lauschallee über die Bühne: Brugger Schülerbands
spielen Rockmusik, eine Profi-
Style-Beraterin verrät den Oberstufenschülern
Tipps und Tricks,
damit sie noch schöner werden. Zudem
können sich die Jugendlichen
beim Töggeliturnier messen. Spass
bringt auch der Lunapark auf der
Schützenmatt.
Doch auch das Autoscooter-Fahren
und das Trampolin-Springen
müssen irgendwann ein Ende finden.
Wenn die Schüler und Schülerinnen
nach dem Feuerwerk um
22.45 Uhr mit Laternen auf den
Heimzug gehen, heisst es für die
Anwohner und Geschäfte der
Hauptstrasse und der Vorstadt Lichter
löschen. «Es kommt leider immer
wieder vor, dass während des
Umzugs eine Neonröhre brennt»,
so Stadtammann Rolf Alder.
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Aargauer Zeitung vom 02.04.2009 |
Blasmusik statt Bussen
Erstmals konzertiert das Spiel der Kantonspolizei in Würenlingen
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Das Jahreskonzert des Spiels der Kantonspolizei Aargau steht dieses Jahr unter einem besonderen
Stern: Es findet an einem neuen Ort statt, und die prominenten Gäste erscheinen im Doppelpack.
HANNY DORER
Seit über 30 Jahren ist das Jahreskonzert der musizierenden Polizisten eng mit Oberrohrdorf verbunden. Dass man das Konzert nun in Würenlingen durchführt, hat zwei Hauptgründe: Da ist einmal das Parkplatzproblem. In Oberrohrdorf mussten jeweils mehrere Polizisten aufgeboten werden, um die Besucher auf die spärlich vorhandenen Parkplätze zu lotsen. Zudem ist die Bühne der Weissenstein- Halle in Würenlingen um einiges grösser als jene in Oberrohrdorf, was dem inzwischen 45 Mitglieder zählenden Korps entgegenkommt. «Wir hoffen, dass nicht einige Besucher am Samstag aus lauter Gewohnheit nach Oberrohrdorf fahren», schmunzelte Präsident Urs Wolf an der Probe. Gleich doppelt vertreten ist dieses Jahr die Prominenz: Neben dem neu gewählten Regierungsrat Urs Hofmann lässt sich auch sein Amtsvorgänger Kurt Wernli das musikalische Vergnügen nicht entgehen, ebenso wenig wie der frühere Kommandant Léon Borer, dessen Gattin Sylvia Fahnengotte des Spiels ist. Und selbstverständlich darf auch der neue Kommandant Stephan Reinhardt nicht fehlen. Längst sind nicht mehr alle Mitglieder des Spiels aktive Kantonspolizisten. Einige haben zu Regionalpolizeien oder in die Privatwirtschaft gewechselt, sind pensioniert oder arbeiten als Zivilangestellte bei der Kapo Aargau. Allen gemeinsam ist jedoch die Freude an der Musik und der damit verbundenen ameradschaft. Musikalisch verspricht das bevorstehende Konzert unter der Leitung von Svend König einiges: Es ist auf mitreissende Unterhaltung ausgerichtet, bietet nebst rassigen Märschen und Schlager-Arrangements auch Highlights wie twa«Herb Alpert Golden Hits», den Frank-Sinatra- Song «Somethin’ Stupid», «Patricia» oder Anton Karas’ «Dritten Mann». Mit «Les Gendarmes de St-Tropez» wird auch dem Beruf der Musikanten Rechnung getragen. Wie immer sorgen dieTambouren für eine spezielle Vorführung, diesmal mit bunten Leuchtschlägeln, welche die rhythmischen Klänge mit einem perfekt synchronen Bild unterstreichen.

PROBE Die Konzertstücke erhalten noch den letzten Schliff.
KONZERT
Spiel der Kantonspolizei am Samstag, 4. April, 20 Uhr in der Mehrzweckhalle Weissenstein in Würenlingen.
www.polizeimusik-ag.ch
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2008 |
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Aargauer Zeitung vom 07.04.2008 |
Mit Dynamik und Gefühl
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Oberrohrdorf Stramme Polizisten boten ein stimmungsvolles Konzert
HANNY DORER
Am gut besuchten Jahreskonzert des Spiels der Kantonspolizei Aargau in der Turnhalle Hinterbächli in Oberrohrdorf überzeugten die Musikantinnen und Musikanten unter der Stabführung von Svend König einmal mehr mit einer hervorragenden Dynamik und einfühlsamem Spiel. Besonders gefielen das Eufonium-Solo von André Aebi und die «singenden Saxofone» von Tanja Bieri, Nadja Holliger, Dominic Zimmerli und Sylvain Blétry. Dass die Tambouren nicht nur mit Trommeln, sondern auch mit Bassgeige und Schwyzerörgeli umzugehen verstehen, bewiesen sie mit ihrer Reise durch das «Bärner Oberland», geschickt geleitet von Tambourmajor Marcel Gyger. Seit kurzem zählt das Spiel fünf neue eidgenössische Veteranen, wie Präsident Urs Wolf mitteilte. Es sind dies Ueli Bruder, Fritz Häusermann Franz Roth, Willy Roth und Andreas Frei. Unter den zahlreichen Gästen weilten auch Kommandant Leon Borer und Regierungsrat Kurt Wernli, beide zum letzten Mal in ihrer jetzigen Funktion. Ebenfalls zum letzten Mal fand das Jahreskonzert in Oberrohrdorf statt. Nächstes Jahr wird das Spiel der Kapo Aargau (www.polizeimusik-ag.ch) in Würenlingen konzertieren, wo insbesondere die Parkplatzverhältnisse besser sind, wie Präsident Urs Wolf bestätigte. Nichts ändern wird sich hingegen an der Spielfreude der Polizistinnen und Polizisten, die auch in Würenlingen ihre Fans mit rassiger Musik erfreuen werden.

MEHR ALS TROMMELN Die Tambourengruppe begeisterte das Publikum mit einer unkonventionellen Einlage. HANNY DORER
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